powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
Redaktion apotheken.de » Eltern und Kind » Schwangerschaft
Weitere interessante Artikel

Schwangerschaft: Vorsicht bei Masern


Fehlender Impfschutz erhöht Risiko für Komplikationen


In Europa gehen die Masern um. Auch Bayern meldete bereits mehr Erkrankungsfälle als üblich. Vor allem schwangere Frauen ohne Impfschutz sollten sich vor den Masern in Acht nehmen: Ihnen drohen schwere Komplikationen. Darauf verweisen Experten des Berufsverbands der Frauenärzte.

Von Lungenentzündung bis Fehlgeburt

„Erkenntnisse aus einigen Studien zu Masernausbrüchen deuten darauf hin, dass Schwangere, die sich infizieren, ein etwa dreifach erhöhtes Risiko haben, eine Lungenentzündung zu entwickeln“, erklärt Klaus Friese, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ebenso bestehe die Gefahr von vorzeitigen Wehen sowie Früh- und Fehlgeburten. Vermutlich, weil die Masernerkrankung die Plazenta beeinträchtigt.

Infizieren sich Schwangere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft mit dem Masernvirus, können auch Neugeborene Erkrankungssymptome zeigen. Besonders gefährlich wird es jedoch, wenn sich Säuglinge im ersten Lebensjahr – also in einer Zeit, in der Ärzte noch keine Impfung vornehmen dürfen – mit Masern anstecken. Dann laufen sie Gefahr, eine chronische Masern-Gehirn­entzündung zu entwickeln, Mediziner sprechen auch von subakuter sklerotisierender Panenzephalitis (SSPE). Um das zu verhindern, sollten alle Personen, die Kontakt zu Säuglingen haben, gegen Masern geimpft sein.

Schutz für Mutter und Kind

Da Ärzte bei der Masernimpfung einen Lebendimpfstoff spritzen, dürfen sie diese auch während der Schwangerschaft nicht vornehmen. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. „Frauen die sich Kinder wünschen, sollten mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft den Impfstatus überprüfen lassen“, rät Friebe. So können Impfungen, wenn nötig, aufgefrischt oder nachgeholt werden. „In diesem Fall sind dann auch die Säuglinge bis zu einem Alter von etwa sechs Monaten zu einem gewissen Grad durch die Antikörper der Mutter geschützt“, sagt Friebe. Das heißt, die Babys genießen Nestschutz


10.05.2011 | Von: Redaktion apotheken.de; Dr. nat. med. Anke Kopacek


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Di
    08:30 bis 12:30 und 14:30 bis 18:30
    Mi
    08:30 bis 12:30
    Do - Fr
    08:30 bis 12:30 und 14:30 bis 18:30
    Sa
    09:00 bis 12:00

notdienste

News

Eltern sind glücklicher

Kinder können das Leben auf den Kopf stellen – im Positiven wie im Negativen. US-amerikanische Forscher... mehr

Arzneimittel sind keine Bonbons

Sie sind ja so verlockend, die kleinen bunten Pillen von Mama und Papa – und so geschieht schnell ein... mehr

Den richtigen Riecher

Hunde entdecken viel mit Hilfe ihrer Nase: Sprengstoff, Drogen, verschüttete Menschen – und sogar Krebs.... mehr

Mit offenen Augen durchs Leben

Halbgeschlossene Lider – beim Flirten eine beliebte Strategie. Doch vor allem Männer sollten es damit... mehr

Medikamenten-Kopien: Generika

Minderwertige Medikamenten-Kopien oder günstigere Alternative? Bei Generika sind viele Menschen... mehr

Kinderbetreuung

Babysitter und Tagesmütter ganz leicht finden – in Zusammenarbeit mit Betreut.de Kinderbetreuung

ApothekenApp

Die Barbara-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad oder iPod: Einfach hier klicken, ApothekenApp gratis installieren und PLZ "47495" und "Barbara-Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Barbara-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.